Erfurt - In Thüringen soll es im kommenden Jahr Geld für die sogenannte vertrauliche Spurensicherung geben. Mit dem Verfahren soll die Strafverfolgung etwa von Vergewaltigern verbessert werden. Die rot-rot-grünen Fraktionen verständigten sich darauf, für das Projekt 150 000 Euro im Landeshaushalt 2020 bereitzustellen, wie die Grüne-Landtagsabgeordnete Astrid Rothe-Beinlich sagte. Damit werde eine seit Langem bestehende Forderung ihrer Fraktion und auch des Landesfrauenrates umgesetzt. Zuvor hatte Thüringens Beauftragte für Gleichstellung, Katrin Christ-Eisenwinder, gesagt, genau diese Summe im Haushalt sei nötig, um das Projekt finanzieren zu können.
Thüringen Thüringen will Vergewaltiger besser verfolgen
Redaktion 31.05.2019 - 08:25 Uhr