Stuttgart/Suhl - Nach dem Vergabe-Stopp beim Sturmgewehr-Großauftrag an die Suhler Firma Haenel/Merkel hofft der zunächst unterlegene Waffenhersteller Heckler & Koch (HK), doch noch zum Zug zu kommen. Aus strategischer Sicht handle es sich um "einen der wichtigsten Aufträge überhaupt", zumal die Bundeswehr ein bedeutender Referenzkunde sei, sagte Firmenchef Jens Bodo Koch Ende der Woche beim Stuttgarter Wirtschaftspresseclub. "Wir sind der Ausrüster für Handfeuerwaffen in ganz großen Bereichen und wollen es natürlich aus Prestigegründen auch bleiben. Deswegen ist uns dieser Auftrag so wichtig."