Rudolstadt/Gera - Nach dem Wirbel um die Rassismus-Vorwürfe von Pfarrer Reiner Andreas Neuschäfer in Rudolstadt hat die Staatsanwaltschaft Gera den Fall nun ad acta gelegt.

Die Behörde hatte wegen Körperverletzung ermittelt, nachdem Neuschäfers Sohn im Fernsehen behauptet hatte, er sei jeden Montag in der Schule verprügelt worden. Der Verdacht habe sich nicht erhärtet, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Mohrmann am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.

Auch gegen die ARD werde nicht weiter ermittelt. Gegen den Sender war wegen dessen Berichterstattung über den Fall Anzeige wegen Verleumdung und Volksverhetzung erstattet worden.