Ichtershausen/Erfurt - Der Fall hatte im Jahr 2001 für Schlagzeilen gesorgt: Ein 16-Jähriger war im Jugendgefängnis Ichtershausen (Ilmkreis) zu Tode gefoltert worden. Im Prozess gegen die Täter zeigte sich: Brennende Zigaretten, die auf der Haut ausgedrückt wurden, scheinen noch die harmloseste Tortur gewesen zu sein. Nach der Tat ließen es die Zellengenossen wie Selbstmord aussehen. Erst die Obduktion führte zum Mordverdacht.
Thüringen Selbstmorde, aber Politik sieht keine gravierenden Probleme
Von Christopher Eichler 21.04.2010 - 00:00 Uhr