Thüringen Rechtsextreme Chat-Inhalte: Polizeischüler aus Dienst entlassen

Ein 26 Jahre alter Polizeischüler aus Thüringen, der in einem Whatsapp-Chat rechtsextreme Inhalte geteilt haben soll, ist aus dem Dienst entlassen worden. Das teilte eine Sprecherin des Innenministeriums am Dienstag mit.

Ein Ärmelabzeichen der Thüringer Polizei. Foto: arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Erfurt/Meiningen - Gegen den Mann, der an der Polizeischule in Meiningen in Ausbildung, war läuft ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Gera. Es geht um den Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Am Freitag hatte es Durchsuchungen bei dem Beschuldigten gegeben - Datenträger wurden sichergestellt.

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Der Fall hatte bei mehreren Thüringer Politikern für Entsetzen gesorgt. Innenminister Georg Maier (SPD) zeigte sich enttäuscht und bekräftigte, dass alle Polizeibeamten auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung eintreten müssen.

Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen können Symbole wie das Hakenkreuz sein, aber auch Gesten wie der Hitlergruß oder bestimmte Parolen. dpa