Erfurt - Wieder ist das Gedränge groß. Wie schon in den vergangenen Monaten, wenn Vertreter der Ahmadiyya-Muslim-Jaamat-Gemeinde in Erfurt Details zu ihren Plänen bekanntgegebenen haben, im gutbürgerlichen Stadtteil Marbach die erste Moschee Thüringens neu zu bauen. Journalisten drängen sich am Montag in Erfurt in einen fast zu kleinen Raum eines Hotels, während eine Landtagsabgeordnete der AfD und ein Referent der Fraktion vor der Tür bleiben müssen. Vor dem Mini-Saal stehen zwei Polizisten. Schon diese Situation sagt viel darüber, wie es um das Bauprojekt steht.
Thüringen Moschee in Erfurt: Kein Dialog um jeden Preis mehr
Sebastian Haak 13.12.2016 - 09:32 Uhr