Zwickau/Suhl - In Ostdeutschland haben mehr Beschäftigte körperlich schwere Arbeit zu leisten als im Bundesdurchschnitt. Zugleich ging hier die Zahl der Arbeitsschutzkontrollen wesentlich stärker zurück als insgesamt. Das sind zwei Befunde aus Anfragen der Linken im Bundestag. Während 2018 bundesweit 22,6 Prozent der Arbeitnehmer regelmäßig schwer heben und tragen mussten, waren es in Sachsen 26,9, in Thüringen 27,3 und in Sachsen-Anhalt sogar 28,2 Prozent, teilten die Linken mit. Von den neuen Bundesländern lag nur Brandenburg mit 22,2 Prozent knapp unter dem Durchschnitt.
Thüringen Menschen in Thüringen arbeiten besonders häufig schwer
Redaktion 24.11.2019 - 08:29 Uhr