Thüringen Linke-Chefin fordert "radikale realistische Politik"

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Susanne Hennig-Wellsow (Die Linke), Parteivorsitzende, nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild/dpa

Die Co-Bundesvorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, hat von ihrer Partei "neuen Mut und neue Hoffnung" nach der Niederlage bei der Bundestagswahl gefordert.

Bad Blankenburg - Sie habe die Hoffnung, dass die Linke nach dem Wahlergebnis, das "eine echte Klatsche" gewesen sei, wieder aufstehe, sagte Hennig-Wellsow am Samstag bei einem Parteitag der Thüringer Linken in Bad Blankenburg (Kreis Saalfeld-Rudolstadt). Dabei müsse man auch selbstkritisch sein.

Hennig-Wellsow sprach sich in ihrer Rede für eine pragmatische Politik und eine stärkere Verankerung der Linken in den Kommunen aus. Man müsse eine "radikale realistische Politik in den Parlamenten machen", sagte Hennig-Wellsow.

Die Linke hatte bei der Bundestagswahl ein Ergebnis von nur 4,9 Prozent und damit unterhalb der Fünfprozenthürde erreicht. Allerdings errang die Linke mehrere Direktmandate und konnte somit trotzdem eine Fraktion im neuen Deutschen Bundestag bilden.

 

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