Erfurt - Derzeit würden verschiedene Angebote von Unternehmen eingeholt, die im Angesicht der Corona-Krise solche Schutzmaßnahmen zwischen den Sitzplätzen der Abgeordneten installieren könnten, sagte Landtagspräsidentin Birgit Keller (Linke) am Mittwoch in Erfurt. Ziel sei es auszuloten, ob die Abgeordneten bald wieder im Plenarsaal statt wie derzeit in der Arena Erfurt tagen können – und so die Zusatzkosten in Höhe von etwa 25.000 Euro pro Plenartag zu vermeiden. Zwar habe es noch keine wütenden öffentlichen Reaktionen darauf gegeben, dass der Landtag in der Arena tage, was mehr Geld kostet als Plenarsitzungen in den Räumlichkeiten des Parlaments. „Aber wir sehen das natürlich selbstkritisch“, sagte Keller.