Erfurt - In Thüringen ist eine Debatte über das Erziehungsgeld entbrannt. Während sich Sozialministerin Heike Taubert (SPD) dafür aussprach, diese Leistung mit Blick auf das vom Bund gezahlte Betreuungsgeld abzuschaffen, kam Widerspruch aus der CDU-Fraktion. "Das Thüringer Erziehungsgeld steht nicht zur Disposition", erklärte der Sozialpolitiker Christian Gumprecht am Mittwoch. Es sei ein "stabiles familienpolitisches Angebot" und für die öffentliche Hand günstiger als ein staatliches Betreuungsangebot für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr.