Thüringen Lage bei Neuinfektionen verschärft sich

Die Zahl der Neuinfektionen in Deuschland sinkt Mitte Februar weiter. Foto: Tom Weller/dpa Foto: dpa

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern verschärft sich die Corona-Infektionslage in Thüringen.

Erfurt - Die Zahl der neuen Fälle je 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage lag am Sonntag bei einem Wert von 132 nach 128 am Samstag. Das geht aus Angaben des Gesundheitsministeriums hervor, das sich auf Daten des Robert Koch-Instituts stützte. Thüringen bleibt damit das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland.

Innerhalb von sieben Tagen gab es danach 2815 Neuinfektionen im Freistaat, innerhalb von 24 Stunden waren es 428. Bei den Daten am Wochenende ist zu berücksichtigen, dass möglicherweise nicht alle Gesundheitsämter Zahlen übermittelt haben. Frühestens bei einem Schwellenwert unter 100 sind nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern Öffnungsschritte möglich.

Nach den Angaben gab es am Sonntag vier Kreise in Thüringen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200. Besonders stark war das Infektionsgeschehen danach in den Kreisen Greiz, Hildburghausen, dem Wartburgkreis sowie dem Saale-Orla-Kreis.

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