Thüringen Kommunen: Bei Corona-Maßnahmen mehr als Inzidenz beachten

Ein Abstrich wird in einem Labor auf das Coronavirus untersucht. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild/dpa

Erfurt (dpa/th) - Thüringer Landkreise und kreisfreie Städte sollen beim Einführen von Corona-Schutzmaßnahmen nicht nur die Inzidenz, sondern unter anderem auch die Krankenhausbelegung beachten. Das sieht ein neuer Eindämmungserlass vor, den das Thüringer Gesundheitsministerium am Mittwoch veröffentlichte.

Erfurt (dpa/th) - Thüringer Landkreise und kreisfreie Städte sollen beim Einführen von Corona-Schutzmaßnahmen nicht nur die Inzidenz, sondern unter anderem auch die Krankenhausbelegung beachten. Das sieht ein neuer Eindämmungserlass vor, den das Thüringer Gesundheitsministerium am Mittwoch veröffentlichte. Demnach soll die Sieben-Tage-Inzidenz weiterhin der Leitindikator für Corona-Maßnahmen bleiben.

Doch stärker als bisher soll auch die lokale Lagebeurteilung eine Rolle spielen. Unter anderem sollen die Intensivbettenkapazitäten und die Einweisungsraten in die Krankenhäuser beachtet werden sowie die Umstände des Infektionsausbruches und die jeweilige Impfquote.

Bei der Inzidenz sollen die Schwellenwerte bei 35, 50 und 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tage bleiben. Der Wert von 200 entfällt.

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