Polizei ermittelt Einjähriger Junge stirbt in Langewiesener Kita

Kinderhände und ein Regenbogen sind an einer Kita zu sehen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa

In der Kindertagesstätte Krabschennest im Ilmenauer Ortsteil Langewiesen (Ilm-Kreis) kam es am Dienstagvormittag zu einem medizinischen Notfall, bei dem ein Kind gestorben ist.

Langewiesen - Dass das eigene Kind stirbt ist für Eltern die wohl schrecklichste Vorstellung, die es gibt.  Und doch ist es am Dienstag in der Kita Krabschennest in Langewiesen zum Unvorstellbaren gekommen: Einem knapp einjährigen Jungen versagte die Atmung. Die Erzieherinnen und die sofort alarmierten Rettungskräfte kämpften vergeblich um das Leben des Jungen. Das Kind starb.


Die Kriminalpolizei nahm, wie in solchen Fällen üblich, die Ermittlungen auf. „Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Der Stadtverwaltung liegen nach Rücksprache mit der Polizeiinspektion zum jetzigen Zeitpunkt keine Erkenntnisse über ein Fehlverhalten oder strafbare Handlungen vor“, teilte die Ilmenauer Stadtverwaltung am Nachmittag mit.


Oberbürgermeister Daniel Schultheiß steht in engem Austausch mit der Polizeiinspektion. Er spricht der  Familie des Kindes sein tiefempfundenes Beileid und Mitgefühl aus: „Das ist das schlimmstmögliche Ereignis, das Eltern treffen kann und es gibt keine Worte, die in so einer Situation nur ansatzweise helfen. Ich persönlich und die gesamte Stadtverwaltung sind fassungslos und unfassbar betroffen von diesem Schicksalsschlag für die Angehörigen. Wir trauern mit den Eltern sowie den Geschwistern des verstorbenen Jungen und wünschen der Familie die nötige Kraft in dieser schmerzvollen Zeit.“
Sowohl für die Kinder in der Einrichtung als auch für die Erzieherinnen und Erzieher steht eine psychologische Betreuung in der Kita zur Verfügung. Auch Eltern der betroffenen genau wie aller anderen Gruppen vermittelt die Verwaltung  auf Wunsch seelsorgerische Angebote.

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