Inzidenz sinkt Thüringen weiter am stärksten betroffen

Eine wichtiger Wert für den Verlauf der Corona-Krise ist in Thüringen weiter leicht zurückgegangen. Am Dienstag wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums und auf Grundlage von Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) rund 217 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage registriert.

Erfurt - Am Montag lag der Wert noch bei rund 221. Von Montag auf Dienstag wurden demnach 334 neue Fälle erfasst.

Allerdings wies Thüringen mit dem Wert von 217 auch am Dienstag die bundesweit höchste sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz auf. Nur im Nachbarbundesland Sachsen war der Wert den RKI-Angaben zufolge mit 204 ähnlich hoch. Bundesweit lag der Wert bei rund 141.

Besonders hoch fielen die Sieben-Tage-Inzidenzen am Dienstag im Freistaat im Saale-Orla-Kreis mit rund 558 und Hildburghausen mit rund 317 aus. Am niedrigsten war der Wert in Weimar mit rund 128. Besonders niedrig waren die Zahlen mit 57 in Schleswig-Holstein und mit 90 in Hamburg.

Seit Beginn der Pandemie sind in Thüringen 3888 Menschen gestorben, bei denen das Virus nachgewiesen worden war.

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