Situation bleibt angespannt Infektionswert steigt weiter an

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Auch am Montag ist mit Blick auf einen wichtigen Wert kein anderes Bundesland härter von der Corona-Pandemie betroffen gewesen als Thüringen. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage stieg auf 135, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts von Montag hervorging.

Erfurt - Auch am Montag ist mit Blick auf einen wichtigen Wert kein anderes Bundesland härter von der Corona-Pandemie betroffen gewesen als Thüringen. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage stieg auf 135, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts von Montag hervorging. Am Tag zuvor lag der Wert bei 132, am Samstag bei 128.

Zum Wochenbeginn war Sachsen-Anhalt mit dem Wert von 89 das am zweitstärksten betroffene Bundesland, deutschlandweit lag die Zahl bei 68. Frühestens bei einem Schwellenwert unter 100 sind nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern Öffnungsschritte möglich.

Besonders hoch war die sogenannte Inzidenz am Montag in den Landkreisen Greiz (rund 258), im Wartburgkreis (rund 231) und in Hildburghausen (231). Die niedrigste Inzidenz lag in Weimar (rund 55) vor, allerdings sei davon auszugehen, dass dort noch Fälle nachgemeldet werden.

142 256 Erstimpfungen wurden bis Montag im Freistaat gezählt. Das waren rund 5195 mehr als am Tag zuvor. Die Quote bei den Erstimpfungen lag damit in Thüringen bei 6,7. Bundesweit lag die Quote bei 6,2. Eine zweite Impfung haben 71 644 Menschen erhalten.

Seit Beginn der Pandemie sind in Thüringen 2945 Menschen gestorben, bei denen das Virus nachgewiesen wurde.

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