Viele seien bei der Protestkundgebung in Leipzig gewesen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft GEW. Insgesamt nahmen rund 27.000 Betroffene aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen an der Großkundgebung in Leipzig teil. Die Demonstranten forderten auf Transparenten Lohnerhöhungen sowie den Erhalt ihrer Altersversorgung.

Die Gewerkschaften dbb, Verdi und GEW hatten ihre Mitglieder zum Warnstreik aufgerufen. Da sich zahlreiche Lehrer beteiligten, gab es in den drei Ländern vielerorts Unterrichtsausfall.

Mit dem Warnstreik wollen die Gewerkschaften Druck machen für die Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes der Länder. Die Proteste in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen waren der Auftakt einer bundesweiten Warnstreik-Welle.

Die Gewerkschaften fordern 5,5 Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 175 Euro mehr. Für Azubis solle es Übernahmegarantien geben. Zudem dürfe die betriebliche Altersversorgung der Beschäftigten nicht angetastet werden. Die bisherigen drei Tarifrunden waren ohne Ergebnis geblieben. dpa