Thüringen Holzbau-Studie: Alternative zu Beton und Stahl

Erfurt/Ilmenau/Weimar (dpa/th) - Das Thüringer Umweltministerium hat einer Untersuchung der Fachhochschule Erfurt zu Holzbau-Projekten eine Förderung zugesagt. Das Forschungsvorhaben "Lebenszyklusbetrachtung von Holzwohnquartieren" unter anderem des Instituts für Bauphysikalische Qualitätssicherung und der Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst wird mit 150 000 Euro finanziert, teilte das Ministerium am Montag mit.

Erfurt/Ilmenau/Weimar (dpa/th) - Das Thüringer Umweltministerium hat einer Untersuchung der Fachhochschule Erfurt zu Holzbau-Projekten eine Förderung zugesagt. Das Forschungsvorhaben "Lebenszyklusbetrachtung von Holzwohnquartieren" unter anderem des Instituts für Bauphysikalische Qualitätssicherung und der Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst wird mit 150 000 Euro finanziert, teilte das Ministerium am Montag mit. Die Ergebnisse sollen im September 2021 vorliegen. Sie sollen eine Entscheidungsgrundlage für neue Wohnquartiere in Holzbauweise liefern.

"Dürre und Borkenkäfer führen zu einem Überschuss von heimischen Holz. Wir sollten es auch regional verwenden und die Thüringer Wirtschaft unterstützen. Holz als Baustoff bindet CO2 dauerhaft - nicht nur im Wald, sondern auch in der Wand", sagte Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne). Die Bauweise mit Holz leiste einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. "Dass das funktioniert, wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist, wollen wir mit wissenschaftlicher Begleitung an zwei konkreten Bauprojekten in Weimar und Ilmenau zeigen."

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