Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden auf der Basis vorläufiger Zahlen weiter mitteilte, seien es nur in Brandenburg (29) mehr gewesen. Im bundesweiten Schnitt haben 19 Menschen je eine Million Einwohner ihr Leben bei Verkehrsunfällen verloren.

Den Statistikern zufolge verunglückten zwischen Januar und Juni dieses Jahres in Thüringen 4082 Menschen im Straßenverkehr und damit 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 59 von ihnen überlebten den Unfall nicht. Damit starben 11 Menschen mehr im Straßenverkehr als im ersten Halbjahr 2016.

Die Entwicklung im Freistaat entspricht dem bundesweiten Trend: Die Zahl der Verkehrstoten ist im ersten Halbjahr 2017 um 6,2 Prozent gestiegen. Insgesamt kamen 1536 Menschen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf Deutschlands Straßen ums Leben. dpa