Jena/Altenburg/Ranis - Kahle Äcker, trockengelegte Wiesen und fremde Arten machen vielen Pflanzen und Tieren in Thüringen zu schaffen. «Eines der zentralen Probleme ist die stetige Intensivierung des Ackerbaus», sagt Mike Jessat, Vorsitzender des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) Thüringen. Seit den Nachkriegsjahren seien die Anbauflächen ständig erweitert worden. Zunächst mit dem großflächigen Ackerbau in den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) der DDR, doch auch die Wiedervereinigung 1990 habe zu einer deutlich intensiveren landwirtschaftlichen Nutzung geführt.
Thüringen Feldhamster verlieren, Waschbären gewinnen
Redaktion 10.01.2015 - 10:03 Uhr