Das waren 44 Tierarten weniger als noch vor einem Jahr, sagte eine Zoopark-Sprecherin am Montag nach der alljährlichen Zählung. Grund für den großen «Artenschwund» sei ein neuer Kurs in der Tierhaltung. Der Zoopark konzentriere sich jetzt auf bestimmte Arten. So lebten nun beispielsweise im neuen Elefantenhaus neben den beiden afrikanischen Elefanten nur noch Arten, die ebenfalls zu diesem Kontinent gehören. Andere Tiere seien teilweise an Zoos oder Privatleute abgegeben worden.

Einmal im Jahr wird der Tierbestand des Erfurter Zooparks mit den Zahlen in den Büchern abgeglichen, damit auch nicht ein Mäuslein fehlt, wie die Sprecherin erläuterte. Säugetiere bilden mit 54 Arten die größte Gruppe in der Tierwelt auf dem Gelände am Roten Berg. Es folgen Vögel mit 23 und Reptilien mit 19 Arten.

Eine Zählung gab es auch im Aquarium am Nettelbeckufer, das 1953 noch vor der Zoogründung eingerichtet wurde. Hier leben 200 Fischarten, mehrere Reptilienarten und auch eine Säugerart. dpa