Neue Allgemeinverfügung Erfurt verschärft Corona-Regelungen für Veranstaltungen

Vom Regen nass ist der Domplatz mit Mariendom (l) und Severikirche (r) in Erfurt. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild/dpa

Wegen der sich wieder zuspitzenden Corona-Lage hat die Stadt Erfurt ihre Regelungen für Veranstaltungen verschärft.

Erfurt - Nach einer seit Dienstag geltenden Allgemeinverfügung ist für öffentliche Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 250 Menschen eine Erlaubnis der Behörden nötig, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Bei Veranstaltungen im Freien gilt die Erlaubnispflicht ab 1000 Personen.

Die Landeshauptstadt befindet sich seit dem vergangenen Freitag in der Warnstufe 2 des Thüringer Corona-Frühwarnsystems und muss nach den im Freistaat geltenden Regelungen gegensteuern. Erfurt wies am Dienstag eine Inzidenz bei Corona-Neuinfektionen von 297,2 auf.

Auch die meisten anderen Landkreise und kreisfreien Städte in Thüringen haben wegen der dort geltenden Warnstufen Allgemeinverfügungen erlassen. Das Land hat mit einem sogenannten Eindämmungserlass einen Rahmen dafür abgesteckt - etwa verschärfte Testpflichten, Kontaktbeschränkungen in geschlossenen Räumen und die Einschränkung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen.

Über die konkreten Maßnahmen entscheiden die Kommunen selbst. So hat Erfurt etwa mit den 250 Teilnehmern von anmeldepflichtigen öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen eine strengere Untergrenze gezogen als vom Land vorgeschlagen (500).

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