Millionen Menschen in Kurzarbeit, Produktionsstopps in der Automobilindustrie, die Tourismuswirtschaft liegt am Boden, und Handel und Dienstleister kommen nach der erzwungenen Schließung zum Schutz vor Corona erst langsam wieder auf die Beine. "Es sieht aktuell ganz finster aus", sagt Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka-Bank. Doch anders als in der Finanzkrise 2008 sieht er mehr Anlass für Optimismus. Denn die Krise komme nicht aus dem Wirtschafts- und Finanzsystem selbst, sondern aus der Natur. Die globalen Hilfspakete seien auf die Krise die richtige Antwort, wenn sie überwunden ist, müsse danach aber eine Diskussion über die gerechte Verteilung der Lasten folgen, sagt der Volkswirt.
Thüringen "Diskussion um die Verteilung der Lasten wird das Jahrzehnt prägen"
Redaktion 11.05.2020 - 08:46 Uhr