Suhl/Erfurt - Aus Hungersnot wie einst muss heute wohl keiner auf die illegale Jagd. Aber welchen Stellenwert hat die Wilderei aktuell im Freistaat? Dem Thüringer Forstministerium liegen dazu keine Fakten und Erhebungen vor. Die Dunkelziffer müsse als hoch gelten, heißt es. Das Justizministerium verweist auf den Landesjagdverband (LJV). Der sagt, das Thema sei ein heißes Eisen, aber man bekomme wenig davon mit. "Es wird viel geraunt, aber wenig ist nachzuweisen", sagt LJV-Präsident Steffen Liebig. Die Meininger Staatsanwaltschaft spricht bei jagdlichen Vergehen insgesamt von etwa 20 im Jahr.
Thüringen Die heimliche Hatz in Thüringens Wäldern
Von Sabine Gottfried 11.08.2011 - 00:00 Uhr