Volleyball-Derby 3:0 – Der erste Sieger des Thüringen-Derbys heißt VfB Suhl

Schneller als gedacht, eindeutiger als gedacht: Der VfB Suhl gewinnt das Thüringen-Derby der Volleyball-Bundesliga in Erfurt mit 3:0.

Erfurt - Der Sieger des ersten Thüringen-Derbys in der Volleyball-Bundesliga der Frauen in dieser Saison heißt VfB Suhl Lotto Thüringen. Mit 3:0 (25:18, 25:13, 25:21 ) besiegte die Mannschaft von Suhls Trainer Laszlo Hollosy das Team aus der Thüringer Landeshauptstadt. Zunächst fanden die Suhlerinnen in der Erfurter Riethsporthalle noch nicht zu ihrem Spiel, so dass Hollosy beim 2:6 aus Sicht des VfB eine Auszeit nehmen musste. Sein Gegenüber Konstantin Bitter sah sich bei den Zwischenständen von 10:12 und 16:18 zu dieser Maßnahme gezwungen, nachdem die Gäste aus dem Thüringer Wald sich jeweils deutlich abgeklärter zurück gekämpft hatten. Danach gelang den Gastgeberinnen nicht mehr viel, der VfB zog, inzwischen nicht mehr so nervös, sein Spiel durch. Noch deutlicher dann der zweite Satz, in dem Suhl auf 8:3 und später sogar auf 19:8 davonzog. Die VfB-Mittelblockerinnen Kayla Haneline und Laura de Zwart sowie Diagonalangreiferin Danielle Harbin punkteten nach Belieben, wobei sie die verletzungsbedingten Erfurter Schwächen ausnutzten. Unter anderen hatten die ehemalige Suhler Libera Michelle Petter und die Mittelblockerin Elisabeth Sandbothe auf Erfurter Seite passen müssen.

Etwas ausgeglichener dann wieder die Startphase des dritten Durchgangs, als bei der ersten technischen Auszeit ein knapper Suhler Vorsprung (8:7) und nur Momente danach sogar eine knappe Erfurter Führung (11:10) auf der Anzeigetafel stand. Anschließend aber punkteten die Suhler Angreiferinnen nach Belieben und fast von allen Positionen des Spielfeldes heraus. Zwar hielten die Erfurterinnen den Abstand jetzt in Grenzen und konnten immer mal wieder sehenswerte Aktionen zeigen, gegen die besseren Möglichkeiten der Suhler Mannschaft auf und neben dem Feld waren sie unter dem Strich aber machtlos.

Die Fans auf beiden Seiten lieferten sich ein echtes Trommel-Match, das ebenfalls die Suhler Anhänger eindeutig für sich entschieden. Anschließend brachten sie ihrem Trainer, der am Freitag Geburtstag hatte, noch ein kleines Ständchen.

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