Nürnberg - "Vielen blutet das Herz", sagt Claudia Blank. Die Läuferin ist mit und ohne Hunde oft im Sebalder Reichswald im Landkreis Nürnberger Land unterwegs. Dort schockieren sie immer wieder riesige Holzernter, die sogenannten Harvester. Kopfschüttelnd steht sie auf sieben Meter breiten Rückegassen für diese schweren Geräte. Sie hat beobachtet, dass in ihrem Wald während der Brutzeit der Vögel Bäume gefällt wurden und sie kritisiert Insektizidflüge über vom Schwammspinner befallenen Wäldern. Multifunktionale Waldwirtschaft, sagte die Vertreterin der Bundes-Bürger-Initiative Waldschutz (BBIWS) kürzlich bei einer Veranstaltung der evangelischen Stadtakademie Nürnberg, mache dem Menschen die Erholung kaputt und gefährde den Klimaschutz.