Thüringen Datenschutzbeauftragter: Tätigkeitsbericht für 2020

Lutz Hasse, Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit von Thüringen, spricht. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Erfurt (dpa/th) - Beim Thüringer Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit sind im vergangenen Jahr mehr Beschwerden oder Meldungen zu Datenschutzverstößen eingegangen als im Jahr zuvor. Details will der Landesdatenschützer Lutz Hasse am heutigen Tag (10.00 Uhr) in Erfurt bekannt geben.

Erfurt (dpa/th) - Beim Thüringer Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit sind im vergangenen Jahr mehr Beschwerden oder Meldungen zu Datenschutzverstößen eingegangen als im Jahr zuvor. Details will der Landesdatenschützer Lutz Hasse am heutigen Tag (10.00 Uhr) in Erfurt bekannt geben. Dann stellt er seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2020 vor.

Im zweiten Jahr nach Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sei die Zahl der Meldungen von Datenpannen und der Eingang von Beschwerden auf bisher höchstem Niveau, hieß es im Vorfeld.

Die DSGVO gilt seit Mai 2018 in der Europäischen Union. Mit ihr wird etwa der Umgang mit personenbezogenen Daten bei Unternehmen, Organisationen und Vereinen geregelt.

Die Corona-Pandemie habe Hasses Behörde vor große Herausforderungen gestellt - unter anderem aufgrund des digitalen Unterrichts und des mobilen Arbeitens, hieß es.

Zu diesen Themen hatte es im vergangenen Jahr auch mehrfach Meinungsverschiedenheiten zwischen Hasses Büro und dem Bildungsministerium gegeben - etwa bei der Verwendung von Software für den Distanzunterricht.

Zudem trat 2020 das neue Thüringer Transparenzgesetz in Kraft, das zu Neuerungen im Bereich der Informationsfreiheit führte.

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