Wer WhatsApp nutze, gebe dem Programm Zugriff auf sein komplettes Telefonbuch, sagte Hasse. Das dürften Nutzer aber nur tun, wenn sie das Einverständnis von jedem hätten, der in diesem Telefonbuch gespeichert sei. "Um solche Verstöße festzustellen, müsste ich ja jede Bürgerin und jeden Bürger auf der Straße anhalten und die Handys kontrollieren", sagte Hasse. Die Leute führen auch schneller als sie dürfen. Jeden Tag. Hunderttausendfach. Solche Rechtsverstöße fänden nicht nur in Thüringen statt. Das sei traurig, aber Realität. Der Datenschützer möchte daher lieber direkt an der Quelle ansetzen, nämlich bei WhatsApp.