Berlin/Suhl - Im Konflikt um das neue Sturmgewehr der Bundeswehr sind die Chancen für den ursprünglichen Ausschreibungssieger C.G. Haenel aus Suhl wieder gestiegen. Das Militärministerium habe die Vergabe an die Südthüringer Firma nochmals aufgearbeitet und für in Ordnung befunden. Es habe „keinerlei Hinweise auf befangene Entscheidungen“ gegeben, heißt es in einem Papier, das das Ministerium am Montagabend dem Bundestags-Verteidigungsausschuss zugeleitet hat.