Erfurt - Das Wirtschaftsministerium will die Preise für Fernwärme von neun Versorgern kartellrechtlich überprüfen. «Die Unternehmen werden kurzfristig zu Gesprächen eingeladen», kündigte Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) am Sonntag in einer Mitteilung an.

Eine Abfrage von 43 Thüringer Fernwärmeversorgern in den vergangenen Monaten habe Preisunterschiede von bis zu 50 Prozent zwischen dem teuersten und günstigsten Anbieter ergeben. Die Preise jener neun hätten mindestens zehn Prozent über dem Durchschnitt gelegen. «Wir wollen wissen, wie die höheren Preise begründet werden und wie der enorme Abstand zu den günstigsten Anbietern zustande kommt», sagte Machnig.