Thüringen Bausewein hält an Erfurter Weihnachtsmarkt fest

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Andreas Bausewein (SPD), Oberbürgermeister von Erfurt, beim Deutschen Städtetag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Erfurt (dpa/th) - Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) hält am Erfurter Weihnachtsmarkt fest - allerdings in einer ungewöhnlichen Form. Als Reaktion auf die Vorgaben des Landes solle der große Markt vor der Kulisse des Doms in drei abgetrennte Teilmärkte untergliedert werden, auf denen sich wie vorgeschrieben jeweils nur 2000 Besucher gleichzeitig aufhalten dürften, sagte Bausewein am Donnerstag in Erfurt.

Erfurt (dpa/th) - Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) hält am Erfurter Weihnachtsmarkt fest - allerdings in einer ungewöhnlichen Form. Als Reaktion auf die Vorgaben des Landes solle der große Markt vor der Kulisse des Doms in drei abgetrennte Teilmärkte untergliedert werden, auf denen sich wie vorgeschrieben jeweils nur 2000 Besucher gleichzeitig aufhalten dürften, sagte Bausewein am Donnerstag in Erfurt.

Wie seit längerem geplant solle die 2G-Regel gelten - damit haben nur Besucher Zutritt, die geimpft oder genesen sind. "Technisch und organisatorisch bekommen wir das hin", so das Stadtoberhaupt. Der Erfurter Weihnachtsmarkt ist der größte in Thüringen. Vor der Pandemie hat er Zehntausende Besucher nicht nur aus dem Freistaat angelockt.

Bausewein kritisierte die Vorgabe des Landes als Affront gegenüber Schaustellern, Bürgern und Kommune. Der große Markt in Erfurt mit nur 2000 möglichen Besuchern gleichzeitig käme einer Absage gleich. "Wir sind jetzt kreativ und passen unser Konzept pragmatisch an", sagte Bausewein der dpa. "Wir planen seit Wochen den Weihnachtsmarkt unter 2G-Bedingungen. Das kostet wegen der Kontrolle und der Einhaltung aller Regeln fast 400.000 Euro mehr."

Ihm sei wichtig, Menschen deutlich zu machen, wie wichtig es ist, geimpft zu sein, sagte Erfurts Oberbürgermeister. Dazu gehörten auch Freizeitangebote in der Adventszeit.

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