Erfurt - Immer wieder ist die Auseinandersetzung mit dem Corona-Virus überall auf der Welt in den vergangenen Monaten mit martialischen Worten beschrieben worden. Vor allem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte im Frühjahr jene Rhetorik gewählt, die zum Beispiel in bewaffneten Konflikten zwischen Staaten verwendet wird. Sein Land stehe „im Krieg“ gegen einen „unsichtbaren Feind“, hatte er bereits im März und damit ganz am Anfang der Coronakrise gesagt. „Nous sommes en guerre.“ In einer Fernsehansprache an die Nation schob er gleich darauf nach, Frankreich stehe in einem „Gesundheitskrieg“, bei dem „der Feind“ voranschreite und „eine Mobilisierung“ seines Landes erforderlich mache. „En guerre sanitaire.“
Thüringen Ausgangsbeschränkung, Ausgangssperre, Ausnahme
Sebastian Haak 09.12.2020 - 15:50 Uhr