Erfurt - Nach Kreisen oder Städten aufgeschlüsselt hat die Finanzverwaltung des Freistaates solche Zahlen nicht. Selbst die 30 Selbstanzeigen im Bereich Suhl und Eisenach sind nur geschätzte Größen. Verbindlich kann Alexander Flachs, Pressesprecher des Finanzministeriums, aber auf Anfrage unserer Zeitung sagen: "In Thüringen sind 191 Selbstanzeigen im Zusammenhang mit ausländischen Kapitaleinkünften seit 2010 eingegangen. 41 davon stammen aus diesem Jahr." Die daraus bisher insgesamt erzielten Mehreinnahmen halten sich mit rund fünf Millionen Euro in Grenzen. Gerichtsverhandlungen im Zusammenhang mit hinterzogenen Kapitaleinkünften seien in Thüringen bislang nicht bekannt, so Flachs.