Schalkau - Der Morgen begann für Peter Kieslich mit reichlich Ärger. Um halb sechs klingelte bei ihm zu Hause das Telefon. Einer der Herdenschutzhunde seines Betriebes war aus der Koppel ausgebrochen. "Das Dorf war in Aufruhr", sagt der Schäfermeister der Agrargenossenschaft Schalkau (Kreis Sonneberg). Aus Angst hatten Leute aus Selsendorf nicht nur bei ihm angerufen. "Der Hund war jedoch friedlich, er war ja alleine ohne Herde im Ort unterwegs. Trotzdem ist uns mit der Polizei gedroht worden ..."