Leipzig - Auf Sachsens höchstem Gipfel Fichtelberg ist der Winter zurückgekehrt. Nur zwei Tage nach einem sommerlichen Wochenende sind am Dienstag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf 1215 Metern Höhe etwa drei bis fünf Zentimeter Schnee gefallen. Laut Metereologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Leipzig ist das für Anfang April nicht ungewöhnlich. Der krasse Temperaturabfall innerhalb so kurzer Zeit sei aber schon bemerkenswert.
Auch in Thüringen wird es nach den Sommer-Temperaturen von Ende März in den nächsten Tagen deutlich kühler. Im Bergland ist nach Angaben des DWD auch Schnee möglich.
Am Mittwoch überwiege starke Bewölkung, zeitweilige kämpfe sich noch die Sonne durch. Nur vereinzelt soll es regnen. Der Wind soll zum Nachmittag hin zunehmen. Dann treten einzelne Windböen bis 60 Stundenkilometern und in den Kammlagen der Mittelgebirge sogar stürmische Böen bis zu 70 Stundenkilometern auf. Die Temperaturen gehen rasch auf 7 bis 10 Grad zurück. In der Nacht zum Donnerstag sollen sie sogar auf 4 bis 2 Grad, in den Kammlagen auf bis minus 1 Grad fallen.
Der Donnerstag bleibt laut Metereologen bewölkt, aber meist trocken. Nur in den Höhenlagen trete gelegentlich Schauer auf.Die Temperatur würden tagsüber auf 8 bis 10, im Bergland auf 5 bis 8 Grad steigen. In der Nacht zum Freitag ist mit Regen zu rechnen. Die Temperatur soll auf 7 bis 4, im Bergland je nach Höhenlage auf 4 bis 0 Grad sinken.
Am Freitag muss bei geschlossener Wolkendecke mit gelegentlichem Regen gerechnet werden. Die Temperaturen liegen auf dem Niveau des Vortages. Doch die Meteorologen bleiben optimistisch: Keiner soll von dem "Durchhänger" mit Schnee in den Bergen verunsichern lassen. Schon Anfang kommender Woche seien wieder 20 Grand möglich. Auch Ostern könne recht warm werden. cob