Zumindest verbessert sich bald die Wohnsituation für die ganze Familie, wenn die Zimmer nebenan fertig sind. Dann hat Anne-Sophie ihr eigenes Reich, große Zimmer, ein eigenes rollstuhlgerechtes Bad, breite Türöffnungen und durch den außen angebrachten Aufzug die Möglichkeit, auch alleine das Haus zu verlassen. So richtig freuen darüber kann sich der Teenager nicht. "Ich muss mein ganzes Leben bei meiner Mutter bleiben", sagt sie bedauernd. Ob das in ein paar Jahren wirklich so ist, wird sich zeigen. Natürlich muss Anne-Sophie mithelfen, ihren Gesundheitszustand zu verbessern. Mit der Ergotherapie hat sie schon begonnen.
Wenn die Zimmer fertig sind, wird der Hilfsverein mit dem gespendeten Geld helfen, die Wohnung für Anne-Sophie nach ihren Wünschen auszustatten. Dann soll ein Mietfonds eingerichtet werden, von dem ein Teil der künftigen Miete der Ewalds getragen wird, die mehr als das Doppelte der jetzigen kostet, nämlich 1135 Euro. Wegen der hohen Investitionskosten läuft der Mietvertrag auf zehn Jahre. Der Umbau der Wohnung verursacht Kosten in Höhe von 51 000 Euro, davon erhält der Eigentümer 50 Prozent Förderung des Landes Thüringen und einen Zuschuss der Krankenkasse der Mieterin zur Verbreiterung der Türen in Höhe von 4000 Euro. Die Restkosten in Höhe von 21 000 Euro will der Eigentümer auf die Miete umlegen. Deshalb ist Mandy Ewald froh über die so große Hilfsbereitschaft der Leser der Heimatzeitungen, die ihr damit finanziell eine große Last nehmen.
Spenden auf das Konto des Hilfsvereins bei der Rhön-Rennsteig-Sparkasse IBAN: DE39 8405 0000 1705 017 017 sind weiter möglich. Bitte mit dem Stichwort "Ewald".