Erfurt – Thüringen will auch in diesem Jahr auf der Computermesse Cebit vom 3. bis zum 8. März in Hannover zeigen, dass der Freistaat mehr kann als nur gute Technologie zu liefern. Schließlich gibt es auch einiges zu verteidigen. Seit vergangenem Jahr organisiert die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) den Thüringer Gemeinschaftsstand in Hannover und gleich im ersten Jahr gab es die Auszeichnung für das beste Catering, also die besten Häppchen auf der Computermesse.

In diesem Jahr haben sich 16 Unternehmen für den Gemeinschaftsstand angemeldet, fünf mehr als noch vor einem Jahr. Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) sprach deshalb gestern in Erfurt von „einer kleinen Erfolgsgeschichte“ für das neue Messekonzept seines Hauses. In der Vergangenheit hatten die Industrie- und Handelskammern die verschiedenen Gemeinschaftsstände organisiert. Ein einheitliches Erscheinungsbild war dabei jedoch nicht gelungen. „Thüringen bietet Qualität an, das wollen wir auch in diesem Jahr wieder zeigen“, erklärte LEG-Chef Andreas Krey das Anliegen des Messestands. Die Auszeichnung für das beste Catering sei also durchaus ernst zu nehmen. Schließlich ginge es bei Unternehmen aus der Informations- und Telekommunikationsbranche darum, einen gelungenen Auftritt hinzulegen. „Die Firmen können häufig keine Modelle oder keine Maschinen zeigen, deshalb muss das Drumherum stimmen“, sagte Krey. Der Freistaat lässt sich den Auftritt 150 000 Euro kosten. Soviel steuert das Wirtschaftsministerium zum Gemeinschaftsstand bei.