ThSV schlägt die GWD Eisenach in der dritten Runde

Mit etwas Mühe zwar, aber die Handballer des ThSV ziehen erstmals seit 2023 ins Pokal-Achtelfinale ein.

Wieder mit wichtigen Paraden: Silvio Heinevetter. Foto: IMAGO/HMB-Media

Der ThSV Eisenach steht erstmals seit 2023 wieder im Pokal-Achtelfinale. In einem Bundesliga-Duell setzte sich die Mannschaft von Eisenachs Trainer Sebastian Hinze am Mittwochabend bei der GWD Minden mit 28:25 (13:13) durch. Bester Werfer des ThSV war Vincent Büchner mit insgesamt sieben Treffern.

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Nach einer hektischen Anfangsphase – Mindens Karolis Antanavičius hatte bereits nach wenigen Sekunden eine Zweiminuten-Strafe bekommen – sahen die Zuschauer auch danach eine zerfahrene Partie, in der die Eisenacher eine längere Torflaute der Gastgeber nicht nutzen konnten. Immer wieder scheiterte der ThSV an GWD-Torhüter Ivanisevic. Demzufolge spiegelt das Halbzeitergebnis auch das bis dahin anhaltende Unvermögen der Eisenacher wieder, das Spielgeschehen zu bestimmen.

Erst in der zweiten Halbzeit, die zunächst ein Spiegelbild der ersten zu sein schien, rafften sich die Gäste auf und erspielten sich einen Vorsprung von vier Punkten (20:16). Dazu hatte ganz wesentlich Silvio Heinevetter beigetragen, der im ThSV-Tor zwei Mindener Siebenmeter vereitelte.

Danach verlief das Eisenacher Spiel ein wenig geordneter, wenngleich die Mindener noch einmal herankamen, sich in Summe aber zu viele Fehler leisteten. Diese Chance konnte der ThSV, bei dem Felix Aellen – der neue Chef des Eisenacher Angriffs – sieben Minuten vor Schluss einen ganz wichtigen Treffer erzielte, diesmal für sich nutzen.

Das Achtelfinale wird am 5. und 6. November gespielt. Dann steigen auch Titelverteidiger THW Kiel, Finalgegner MT Melsungen und Zweitligist HBW Balingen-Weilstetten in den Wettbewerb ein.