Ich besitze einen guten Wurf. Das Spiel Mann gegen Mann ist in der Offensive noch ausbaufähig. Ich sehe mich als einen soliden Deckungsspieler, muss aber im Eins-gegen-eins gegen schnelle Spieler besser werden, da bin ich noch zu langsam auf den Beinen.
Nach den Einsätzen in den Nachwuchs-Nationalmannschaften bestritten Sie im April 2023 drei Spiele in der deutschen Männer-Auswahl, erhielten zuletzt aber keine Einladungen mehr. Warum?
Aufgrund von Verletzungen anderer Spieler erhielt ich seinerzeit die Einladung zur Männer-Nationalmannschaft. Zuletzt habe ich wenig im Verein gespielt und konnte mich folglich nicht empfehlen. Wichtig ist jetzt für mich, in der Bundesliga zu zeigen, was ich draufhabe. Ich brauche Spiele und Spielzeit, um mir meine Routine wieder zu erarbeiten.
Was können Sie vom bisherigen Verlauf Ihrer Handball-Laufbahn berichten?
Mit fünf Jahren begann ich mit Handball im Verein beim HSV Peenetal Loitz. Mit zwölf Jahren kam ich zur Sportschule nach Potsdam. Im B-Jugend-Alter ging es zu den Füchsen. In der Saison 2020/21 habe ich mit Berlin die Deutsche Meisterschaft der A-Jugend bejubelt. Mitte November 2021 debütierte ich in der ersten Mannschaft – und das gleich in der European League im Auswärtsspiel gegen Orlen Wisla Plock. Zur Saison 2022/23 kehrte ich zum 1. VfL Potsdam zurück, mit einem Zweitspielrecht für die Füchse Berlin. Mit 291 Toren wurde ich Torschützenkönig in der 2. Bundesliga und bin mit Potsdam in die 1. Bundesliga aufgestiegen. Ab Sommer 2024 trug ich wieder das Füchse-Trikot.
Was ist Ihr Lieblingsessen?
Alles, was Mama und Oma kochen. Ich freue mich, wenn ich zuhause bin. Dann gibt es immer etwas Leckeres, deutsche Küche. Während der Woche koche ich oft selbst und achte darauf, dass es nicht so fettig ist. Bei Mama und Oma darf es dann schon mal ein bisschen kalorienreicher sein.
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