Durchgeschwitzt, glücklich, erschöpft und erleichtert: Als Sebastian Hinze am Samstag um 17.42 Uhr beide Hände in die Höhe reckte, waren es diese vier Attribute, die seinen Zustand auf treffende Weise beschrieben. Durchgeschwitzt, weil es in der Werner-Aßmann-Halle nicht nur emotional, sondern auch bei den Temperaturen heiß herging. Glücklich, weil der neue Trainer des ThSV Eisenach nach den ziemlich durchwachsenen Vorbereitungsspielen die richtigen Knöpfe gedrückt hatte, um zum Saisonstart das Optimum aus dem Team herauszuholen. Erschöpft, weil die zurückliegenden Wochen kaum ein Abschalten vom Handball erlaubten. Erleichtert, weil der umjubelte 31:27-Auftaktsieg in der Bundesliga gegen den SC DHfK Leipzig ein Zeichen dafür war, dass die umgekrempelte Mannschaft von der Wartburg nicht gewillt ist, im Kampf um den Klassenerhalt auch nur einen einzigen Zentimeter Boden preiszugeben.