ThSV Eisenach Der Auswärtsfluch will nicht enden

Auch beim HSV Hamburg gehen die Bundesliga-Handballer von der Wartburg leer aus. Am Ende setzen sich die Hansestädter mit 33:29 durch.

Kein Durchkommen: Stephan Seitz läuft sich in der HSV-Abwehr fest. Foto: imago/Dreisicht

Der ThSV Eisenach und Spiele in der Fremde, das passt in dieser Saison auch weiterhin nicht richtig zusammen. Am zweiten Advent zogen die Bundesliga-Handballer von der Wartburg beim HSV Hamburg mit 29:33 (11:14) den Kürzeren, es war die siebte Niederlage im siebten Auswärtsspiel. Neu-Nationalspieler Moritz Sauter bei den Hansestädtern und Eisenachs Rückraum-Schwede Oskar Joelsson waren vor 3166 Zuschauern in der Sporthalle im Hamburger Stadtteil Alsterdorf mit jeweils sieben Treffern die besten Werfer ihrer Mannschaften.

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Für die Thüringer begann die Partie denkbar schlecht. Ehe der ThSV richtig auf Betriebstemperatur war, lag Hamburg nach 10 Minuten mit 5:1 in der Vorderhand. „Wir haben lange das richtige Timing gesucht und können froh sein, dass wir zur Halbzeit nur mit drei Toren hinten gelegen haben“, gab Rückraumspieler Fynn Hangstein ehrlich zu. Vor allem die Anzahl der technischen Fehler war deutlich zu hoch, um die Norddeutschen nennenswert in Bedrängnis zu bringen.

In die zweite Hälfte startete Eisenach mit einer Portion Extra-Energie. Es dauerte gerade einmal sechseinhalb Minuten, bis Joelsson zum 16:16 ausglich. War das die ersehnte Wende? Nein, es war nur ein Strohfeuer. Die Hamburger berappelten sich wieder, zogen mit einem 4:0-Lauf auf 20:16 davon und ließen die Gäste fortan nicht mehr an einem Punktgewinn oder gar am Sieg schnuppern.

„Wir sind leider ganz schlecht in das Spiel gestartet, vor allem im Angriff, und machen einfach zu viele Fehler“, ordnete Rückraumspieler Stephan Seitz das Geschehen ein. „Unsere Abwehr fand ich in Ordnung, aber am Ende reicht das dann eben nicht, um auswärts etwas Zählbares mitzunehmen.“