Es ist alles ein wenig anders gewesen in den vergangenen drei Jahren. Für einen Verein, der die Verständigung innerhalb Europas ja schon im Namen trägt, war die Corona-Pandemie – wie für viele andere – schwierig zu meistern. Treffen mit den Partnern aus Gerbrunn bei Würzburg, Molsheim (Frankreich) oder Černošice (Tschechien) waren kaum machbar. Und so sorgten sich die Vereinsmitglieder um Chefin Sabine Müller auch insbesondere darum, dass viele angeschobene Aktivitäten einschlafen könnten. Ihre regelmäßigen Termine mit den Partnern, die üblicherweise in einer der Städte stattfinden, mussten verschoben oder ins Digitale verlegt werden. Im vergangenen Herbst konnten sich die Mitglieder in Themar wieder in echt treffen. Ihr Jour Fixe fand anlässlich der nachgeholten Jahrfeier in Themar statt. Auch das Partnerschaftsjubiläum mit Gerbrunn fiel mitten in die Pandemiezeit. 2020 ist die Städtepartnerschaft 30 Jahre alt geworden. Zu kleineren Treffen unter freiem Himmel konnte der Verein in Themar zusammenkommen. Auch die Stolperstein-Verlegungen in Erinnerung an die jüdischen Einwohner Themars konnten stattfinden. Und auch im vergangenen Jahr waren wieder erste Veranstaltungen möglich.
Themar trifft Europa Partnerstädte wollen wieder loslegen
Cornell Hoppe 25.01.2023 - 16:52 Uhr