Eine Uraufführung gleich zu Beginn der Spielzeit – das ist an sich schon ambitioniert. Wenn es dann noch das Stück von einer jüdischen Autorin wie der 1902 in Wien geborenen und 1991 im englischen York gestorbenen Anna Gmeyner ist, dann ist das obendrein auch noch verdienstvoll. Nach 1933 wurden ihre Werke von den Nazis verboten – sie blieb auch nach dem Krieg weiter in England.
Theater-Premiere Schuldig oder nicht schuldig, das ist hier die Frage
Joachim Lange 29.09.2024 - 16:20 Uhr