E-Power nennt Nissan seinen besonderen Hybrid-Antrieb. Besonders deshalb, weil der Antrieb zwar rein elektrisch ist, der überwiegende Teil des Stroms aber von einem Benzinmotor erzeugt wird. 158 PS leistet der Dreizylinder, was allerdings keine so große Rolle spielt. Denn er treibt einen Generator an, der einen 2,1 kWh großen Akku mit Strom versorgt, aus dem sich wiederum der 190 PS starke E-Motor bedient. Das funktioniert einwandfrei. Ist die Batterie voll, gönnt sich der Verbrenner eine Pause. Geht der gebunkerte Strom, der natürlich auch per Rekuperation gewonnen wird, zur Neige, schaltet er sich wieder zu. Und zwar meist zurückhaltend. Zumindest beim Dahingleiten spürt man ihn eher, als dass man ihn hört. Wenn allerdings beim starken Beschleunigen viel Leistung abgerufen wird, dann dreht der Verbrenner ziemlich hoch und wird dabei laut, um genug Strom zu produzieren.
Test Nissan Qashqai e-Power Elektro für Unentschlossene
Stefan Schreibelmayer 10.01.2025 - 16:00 Uhr