Struff imponiert auch gegen Sinner
Außenseiter Struff hatte sogar gegen den italienischen Topstar Sinner zunächst Vorteile und war anfangs der bessere Spieler. Zwei Sätze lang konnte der Sauerländer den nicht am Limit spielenden Topstar nerven. Dann schienen dem ältesten Viertelfinal-Debütanten bei einem Grand-Slam-Turnier ein wenig die Kräfte auszugehen. "Im dritten (Satz) ist die Energie leider weggegangen für ein, zwei Spiele, das hat er dann gnadenlos ausgenutzt."
Dass er diesen Erfolg mit 36 Jahren erreicht habe, sei "ein Zeichen dafür, dass man niemals aufgeben sollte", sagte der Davis-Cup-Spieler. Der vergebene Satzball im zweiten Abschnitt werde ihm nicht den Schlaf rauben.
"Ich bin natürlich auch stolz. All der Kampf und alles - das ist es wert", bilanzierte Struff. "Ich hoffe, dass dieses Ergebnis mich noch ein bisschen weiter vorantreiben kann. Es war bisher eine harte Saison, aber das ist ein Höhepunkt meiner Karriere."