Temporärer Umzug 81 Tore in der Wolfsgrube und ein Wermutstropfen

Kurzweiliges Handball-Torspektakel in Suhls Volleyball-Hölle: Eisenach schlägt Dessau-Roßlau.

Die Eisenacher Bundesliga-Handballer um Stephan Seitz (Mitte) in der Suhler Wolfsgrube. Foto: Karl-Heinz Frank

Das war sehr kurzweilig: Handball-Bundesligist ThSV Eisenach hat am Mittwochabend ein Testspiel gegen Zweitligist Dessau-Roßlau mit 42:39 (22:19) gewonnen. In der Suhler Wolfsgrube, wo die Bundesliga-Volleyballerinnen des VfB Suhl vor gut drei Monaten den Gewinn der Deutschen Meisterschaft feierten, sahen rund 450 Zuschauer stattliche 81 Tore, davon einige wunderschöne auf beiden Seiten.

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Nach den ebenso torreichen Testspielsiegen zuvor gegen Ligakonkurrent Wetzlar (38:33) und Zweitligist Coburg (39:23) knackte der ThSV in Suhl nun sogar die 40-Tore-Marke. Nicht zufrieden war ThSV-Trainer Sebastian Hinze derweil mit der Defensivleistung seiner Mannschaft. Zudem hinterließ Torhüter Matija Spikic, der dem ThSV schon so manchen Bundesligasieg gerettet hat, nicht den motiviertesten Eindruck.

Kleiner Wermutstropfen: In den Schlussminuten verletzte sich ThSV-Rückraumspieler Vukasin Antonijevic am linken Knie. Eine genaue Diagnose stand kurz nach der Schlusssirene noch aus.