Aus der Ferne schaut das Dach der Kirche Unserer lieben Frauen, das Wahrzeichen der Stadt am Markt, bunt und sauber aus. Doch wer genauer darauf blickt, der sieht nicht nur, dass an vielen Ziegeln der Zahn der Zeit nagt, sondern auch die Spuren von Taubendreck. Das Problem ist die konzentrierte Harnsäure darin, die nur schwer wasserlöslich ist. Damit lassen sich die weißen Spuren auf Steinen, auf Denkmalen, an Hausfassaden oder den Terrassen und den Gehwegen nur mühsam entfernen. Materialien wie Bronze und Kupfer reagieren besonders empfindlich. Haftet Taubenkot länger daran, dann bleiben Spuren der Hinterlassenschaft dauerhaft sichtbar.