Tag des offenen Denkmals Verborgenes steht im Rampenlicht

Am 14. September öffnen zum Tag des offenen Denkmals auch in der Region Meiningen zahlreiche Baudenkmale und archäologische Stätten ihre Türen für die Öffentlichkeit.

Die Kirche in Helmershausen, auch bekannt als „Dom der Rhön“, ist am Tag des offenen Denkmals zu besichtigen. Foto: Jörg Nicht

Unter dem diesjährigen Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich“ können in der Region Kulturdenkmale besichtigt werden, die sonst nicht zugänglich sind. Nur an diesem Tag ist ein Blick hinter ihre historischen Mauern gewährt.

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Ob Kirche, Mühle, Villa oder historischer Industriebau: Jedes Denkmal erzählt eine Geschichte, die es wert ist, erzählt und geteilt zu werden. Führungen, kleine Ausstellungen, Vorträge oder Mitmachaktionen beleben den Denkmaltag.

Der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden am Sonntag in Meiningen und Umgebung diese Einrichtungen:

Die Türen des Dampflokwerks Am Flutgraben in Meiningen stehen ab 10 Uhr offen. Das gesamtes Objekt ist als eingetragenes Kulturdenkmal gelistet. Außerdem kann auf der Hohen Maas ein Blick in die Bakuninhütte geworfen werden, die von 12 bis 15 Uhr öffnet. Von 13 bis 14 Uhr werden Führungen über das Gelände angeboten. Um 11.30 Uhr lädt Kantor Fuhrmann in der Stadtkirche zu einer Orgelführung an der großen Reger-Orgel ein. Dabei erläutert er anschaulich die Funktionsweise der „Königin der Instrumente“ und lässt eindrucksvolle Klangbeispiele hören – ein Erlebnis für Musikliebhaber und Technikinteressierte zugleich.

In Untermaßfeld öffnet die Dorfkirche (Samstag 12 bis 17, Sonntag ganztägig) auf dem Platz der Einheit. Gezeigt wird unter anderem eine Ausstellung „Kinder im Krieg“. Außerdem kann am Sonntag von 13 bis 17 Uhr das Wohnhaus der Familie Arndt in der Ernst-Thälmann-Straße 6 besucht werden. Neben den Jugendstilelementen wird eine kleine Ausstellung mit Fotos, Werkzeugen und Möbelstücken über das Schaffen von Tischlermeister Christian Beiersdorfer zu sehen sein sowie eine Fotoausstellung zur Familiengeschichte. Kaffee und Kuchen gibt es obendrein im Hof.

Die Kirchenburg in Walldorf steht von 11.30 bis 16 Uhr für Besichtigungen offen. Führungen in dem Gotteshaus sind von 12 bis 16 Uhr möglich und Gäste können auch vor Ort Hunger und Durst stillen.

Das Stadtmuseum Damenstift in Wasungen startet das Programm um 14.30 Uhr im barrierefreien Neubau, wo gleich zwei Jubiläen begangen werden: 60 Jahre Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte und 30 Jahre Stadtmuseum. Im diesem Rahmen wird der „Emotionale Stadtführer“ feierlich eingeweiht. Um 15.30 Uhr widmen sich zwei Vorträge der Geschichte des Wasunger Damenstiftes sowie der äußeren Sanierung. Für junge Gäste gibt es Mitmachangebote und im Museumsgarten werden Kaffee, Kuchen und kühle Getränken angeboten.

Die Gemeinde Einhausen beteiligt sich ebenfalls und lädt in die Wehrkirche von 10 bis 18 Uhr ein, von 14 bis 16 Uhr gibt es Führungen, außerdem Kaffee, Kuchen, Snacks und kalte Getränke. Eine Ausstellung über die Baugeschichte der Kirche in Schwarza wird von 10 bist 18 Uhr gezeigt.

Der „Dom der Rhön“ wird die Kirche in Helmershausen genannt. Sie öffnet um 10 Uhr ihre Pforten für eine kleine Andacht. Im Anschluss daran stehen Mitglieder der Kirchgemeinde und des Rhön-Dom-Erhaltungsvereines den Gästen gern für Gespräche bei einer Tasse Kaffee zur Verfügung. Bei Bedarf sind auch Führungen möglich. Um 14 Uhr wird dann Luka Posavec, ein junger Organist aus Weimar, zu einem Orgelkonzert einladen.