Tag der offenen Töpferei Römhilder verschieben Töpferei-Veranstaltungen

Sich einmal selbst an der Töpferscheibe ausprobieren – eine der vielen Möglichkeiten am Tag der offenen Töpferei. Die Veranstaltung findet sonst immer am zweiten Märzwochenende statt. Die Töpfereien und der Keramikhof in der Stadt Römhild haben sich auf eine Verschiebung verständigt. Foto: www.frankphoto.de/Bastian Frank

Am zweiten Märzwochenende laden Töpfereien und Keramikbetriebe in ganz Deutschland zum Besuch ein. Aufgrund der Pandemie kann das dieses Jahr im Landkreis Hildburghausen nicht stattfinden. Die hiesigen Keramiker haben sich auf eine Verschiebung verständigt.

Römhild - Der Tag der offenen Töpferei 2021 wird in Thüringen nicht wie gewohnt stattfinden. Entsprechend der aktuellen Corona-Reglungen haben am 13. und 14. März nicht wie geplant Werkstätten und Ateliers geöffnet. Seit 2006 laden Töpfereien, Keramikbetriebe und Ateliers immer am zweiten Märzwochenende ein, in die Werkstätten zu kommen. Nicht nur für Liebhaber von Töpferwaren, Bau- und Gartenkeramik sowie Kunst hat sich das Angebot zu einer guten Tradition entwickelt, um mit Handwerkern und Künstlern ins Gespräch zu kommen. Neugierige bekamen Einblicke in Arbeitsweisen und wie viele Handgriffe, Zeit, Material, Energie und natürlich auch Können und Fachwissen gebraucht wird, damit eine Tasse, ein Teller, ein Brottopf, ein Vogelhaus oder ein Kunstgegenstand entsteht. In vielen Werkstätten gab es zudem Möglichkeiten, um sich selbst am Ton oder gar auf der Töpferscheibe zu versuchen.

In der Keramikstadt Römhild kann an diesem Wochenende auf Grund geltender Auflagen und Verordnungen im Landkreis Hildburghausen das Traditions-Event nicht stattfinden. Daher haben sich Manuela Spittel vom Töpferhof Gramann und die beiden Töpferei-Inhaber Simone Graßmann und Markus Weingarten in dieser Woche kurzgeschlossen und arbeiten nun an einer Alternative. „Wir wollen versuchen, den Tag der offenen Töpferei nachzuholen, sobald sich die Pandemie zurückzieht. Wenn ein Termin feststeht, gehen wir umgehend damit an die Öffentlichkeit“, sagte Manuela Spittel. „Natürlich freuen wir uns bis dahin weiter über jede Bestellung, die in unseren Töpfereien eingeht, sei es, um einen Geburtstagswunsch zu erfüllen oder jemanden einfach eine Freude zu bereiten. Genauso wie sich wahrscheinlich jedes Kind freut, wieder in den Kindergarten oder regelmäßig zur Schule zu dürfen. Und wie sich jede Oma freut, die ganze Familie wieder an einem Tisch sitzen zu haben.“

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