Für Marlene ist die Sache mit dem Ton keine Zauberei. Die fast Zehnjährige aus Schleusingen bewies an der Töpferscheibe in Markus Weingartens Keramikwerkstatt sogar mehr Geschick als ihre Mutter: Beim Weingarten’schen Besucherwettbewerb „Wer dreht das höchste Gefäß“ formten ihre Finger einen rund ein Zentimeter größeren Becher. Matschepampe hin oder her – so etwas macht Spaß. Auch bei Simone Graßmann in Sülzfeld und im Töpferhof Römhild durften die Besucherinnen selbst in den Ton greifen. Eine Erfahrung, die den ein oder anderen anschließend nicht mehr los lässt: Mit den eigenen Händen etwas auf wundersame Weise entstehen zu lassen – das hat irgendwie Suchtpotenzial.