Wie soll es weitergehen mit dem Kirchenkreis Meiningen? Diese Frage beschäftigte die Kreissynodalen bei ihrer Zusammenkunft am Samstag in Bettenhausen. Sinkende Mitgliederzahlen zwingen dazu, sich über die Verwaltungsstrukturen Gedanken zu machen. Konkret geht es um die Frage: Alles so lassen wie es ist, bis irgendwann die Landeskirche eine Entscheidung trifft und größere Strukturen anordnet. Oder selbst nach einer vernünftigen Lösung zu suchen, die man selbst mitgestalten kann. Sondierungsgruppen aus den Kirchenkreisen Hildburghausen-Eisfeld, Meiningen und Sonneberg sind schon seit Längerem miteinander im Gespräch, später kam auch noch der Kirchenkreis Henneberger Land hinzu. Viermal hatte es bisher schon solche Perspektivgespräche zwischen Vertretern der Kirchenkreise im Thüringer Süden und Südwesten gegeben, ganz im Sinne der Anregungen der landeskirchlichen Arbeitsgruppe „Entwicklungsperspektiven für Kirchenkreise“.